Das Blog der Jusos MG
Intelligenz gespart
Zugegeben: Ich habe eine gewisse Freude an der Eskalation. Deswegen amüsiert es mich auch, dass sich die einstige schwarz-gelbe Traum-Koalition öffentlich als „Gurkentruppe“, „Wildsau“ oder „Rumpelstilzchen“ betitelt. Endlich ist mal Schluss mit der „political correctness“ und der sich scheinbar nur in Nuancen unterscheidenden Tagespolitik. So tritt man fröhlich zurück, kassiert nahezu im Handumdrehen Entscheidungen von Bundesministern. Ob sich Spaßpolitiker Westerwelle sein erstes Jahr als Vizekanzler aber auch so lustig darf bezweifelt werden.
NRW hat (ab)gewählt
Nach der Auszählung aller Stimmen steht fest:
- SPD und CDU haben genauso viele Sitze im zukünftigen Landtag.
- Zusammen mit den Grünen verfehlen jeweils beide Parteien die Mehrheit von 91 Sitzen um 1 Sitz
- Hans-Willi Körfges rückt doch noch über die Reserveliste in den Landtag ein. Hierzu erstmal herzlichen Glückwunsch!
Was hat die Landtagswahl gezeigt? Die SPD hat nach Meinung der Wähler im Gegensatz zur CDU im Thema Bildungspolitik die Nase klar vorne. Da wundert es nicht, dass die 18 bis 24 jährigen, die das direkt betrifft, mehrheitlich SPD wählten. Ebenfalls klar vorne liegt Hannelore Kraft bei der Frage, wer die nächste Landesregierung führen soll. Ein besonders deutliches Zeichen sind jedoch die "tagesschau.de" zufolge insgesamt 150.000 enttäuschten Wähler, die von CDU und FDP zur SPD gewechselt sind.
Darüber hinaus gaben 38% der CDU-Wähler und 35% der FDP-Wähler an, Union und FDP würden einfach nicht mehr zusammen passen und ungefähr genauso viele sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden. Das ist ein mehr als klares Zeichen nach Berlin!
Was die Koalitionsverhandlungen ergeben, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Fest steht jedoch, dass sich NRW geschlossen gegen Schwarz-Gelb ausgesprochen hat. Einziger Wermutstropfen ist allerdings, dass die Wahlbeteiligung in Mönchengladbach wieder unter dem Landesdurchschnitt lag, die geringste im ganzen Rheinland war und die CDU bei den Zweitstimmen in Mönchengladbach weiterhin die Nase klar vorne hatte.
BobbyCar-Rennen am Alten Markt
Zum zweiten Mal konnten am vergangenen Freitag in Mönchengladbach neue Streckenrekorde aufgestellt werden. Die Jusos Mönchengladbach präsentierten wieder den "Großen Preis von NRW". Seit dem vergangenen Wochenende haben BobbyCar-Rennen in der Mönchengladbacher Altstadt Tradition und so war es auch kein Wunder, dass sich zahlreiche begeisterte Rennfahrer und Zuschauer einfanden. Die Stimmung war ausgelassen und die Piloten heiß auf den Sieg.
Gastbeitrag: Angela Tillmann über die Gemeinschaftsschule
Die Landtagsabgeordnete Angela Tillmann erklärt, was es mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule auf sich hat, warum die SPD sich für eine solche Reform des Schulsystems in NRW einsetzt und weshalb der Begriff "Einheitsschule" falsch ist.Großer Preis von NRW - Auftaktrennen am Alten Markt
Gestern Abend feierte der Große Preis von NRW seine Premiere. In rasanten Bobbycar-Rennen galt es zu ermitteln, wer am schnellsten die Strecke durch den schwarz-gelben Bildungsring bewältigen konnte. Doch diese ist in schlechtem Zustand. Auf Kopfsteinpflaster und mit allerlei Hindernissen, gab es nur wenige Gewinner. Wer hier den Sieg davon tragen wollte, musste ein Einzelkämpfer sein und Ellbogen beweisen.
Jusos beim Wahlkampfauftakt der NRWSPD
Am Samstag war auch eine Delegation der Gladbacher Jusos beim Wahlkampfauftakt der NRWSPD. Die Stimmung wahr außerordentlich positiv. Deswegen ein Lob an die Planer. Es ist nicht nur so, dass ich schon bedeutend langweiligere Veranstaltungen besucht habe, sondern mir hat es echt gefallen. Eintrittskarten gab es nicht, aber wenn dem so wäre, könnte man von "ausverkauften Haus" sprechen. Kurz um: Die Philipshalle in Düsseldorf war bis auf den letzten Platz gefüllt.
NRW Jusos gründen Arbeitskreis Netzpolitik
Am Dienstag den 23.3. wurde ein Beschluss der vergangenen Landeskonferenz der NRW Jusos in die Tat umgesetzt. Es wurde der Arbeitskreis Netzpolitik ins Leben gerufen. Das, da sind sich wohl alle Anwesenden einig, war eigentlich ein längst überfälliger Schritt.
In einer lockeren Runde versammelten sich 9 Jusos aus NRW im Unperfekthaus in Essen. Dabei ging es als zunächst einmal darum, zu benennen was Netzpolitik ist.
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