Führungswechsel bei den Jusos

erstellt am: 22.10.2012 | von: Johannes Jungilligens | Kategorie(n): in eigener Sache

Nach dem Rücktritt von Robert Peters wählten die Mönchengladbacher Jungsozialisten auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung Johannes Jungilligens (22) zu ihrem neuen Vorsitzenden. Peters, der seit 2010 das Amt des Vorsitzenden innehatte, war nach seiner Wahl in den Landesvorstand der NRW Jusos wie angekündigt zurückgetreten.

„Ich freue mich über die Wahl und danke der Mitgliedschaft für den Vertrauensvorschuss“, erklärt der neugewählte Vorsitzende Jungilligens. Der Psychologie-Student wurde am Freitag in den Räumlichkeiten des TV 1848 gewählt. Ihm zur Seite steht die stellvertretende Vorsitzende Josephine Gauselmann (18). Der Alt-Vorsitzende Robert Peters bleibt dem Vorstand als beratendes Mitglied zu erhalten. „Bereits in seiner Amtszeit als Stellvertreter hat Johannes Jungilligens gezeigt, wozu er fähig ist. Das letzte dreiviertel Jahr war eine sehr intensive Zeit, in der wir inhaltlich viel vorangebracht haben. Jetzt liegt es am neuen Vorsitzenden, das Ruder in die Hand zu nehmen und seinen eigenen Führungsstil zu finden.

“Neben den Wahlen diskutierte der SPD-Nachwuchs lebhaft über die Ablehnung des geplanten Leistungsschutzrechts, ein Konzept zur Attraktivitätssteigerung Mönchengladbachs sowie über die Umbenennung von Straßennamen mit Verbindung zu Persönlichkeiten des Dritten Reichs. „Die Thematik der Umbenennung ist eine Sache, die wir schon lange fordern und die uns sehr wichtig ist“,so Jungilligens. Auch die zukünftigen Wahlkämpfe, allen voran der Bundestagswahlkampf 2013, sind bereits allgegenwärtig. So ist ein Hauptziel der Jusos, mehr junge Wähler zum Urnengang zubewegen: „Das Potential existiert, und dass wir durch intensiven direkten Kontakt als Ansprechpartner für junge Leute da sind, ist ein wichtiger Punkt auf dem Weg zu einer höheren Wahlbeteiligung“, führt die stellvertretende Vorsitzende Josephine Gauselmann aus. Ein Hauptziel sei der Gewinn des Mönchengladbacher Wahlkreises gegen den CDU-Kandidaten Dr. Günter Krings, dessen Positionierungen laut den Jusos oft „von Law-and-Order-Forderungen durchsetzt und gleichzeitig realitätsfern sind.

“Weitere Schwerpunkte der Vorstandsarbeit werden, so Jungilligens, auch Diskussion von kommunal- und landespolitischen Themen sowie die Juso-interne Bildungsarbeit sein, „vor allem um die erfreulich große Zahl der Neumitglieder voll einzubinden“.

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