Junge Kandidat*innen für die Kommunalwahl

erstellt am: 07.10.2019 | von: Johannes Jungilligens | Kategorie(n): in eigener Sache

„Jung und mutig in die Zukunft“ – unter diesem Motto stehen unsere Planungen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. Einen wichtigen Schritt auf diesem Weg haben wir auf unserer Mitgliederversammlung nun getan: Für die Ratsliste der SPD haben wir vier junge Kandidatinnen und Kandidaten nominiert, darunter unsere Juso-Vorsitzende Josephine Gauselmann und die jüngste Nominierte Lin Großmann.

v.l.: Lin, Pascal, Evamaria und Josephine. Foto: mit freundlicher Genehmigung von Martin Müllner

v.l.: Lin, Pascal, Evamaria und Josephine.
Foto: mit freundlicher Genehmigung von Martin Müllner

Bei der anstehende Kommunalwahl 2020 bringen die wir nicht nur junge Ideen in das Wahlprogramm der SPD mit ein, sondern schlagen auch eigene Kandidierende für die Ratsliste vor. Die Nominierung unserer Juso-Kandidierenden beruht auf dem von der SPD beschlossenen Juso-Antrag „Jung und mutig in die Zukunft“, welcher regelt, dass junge Kandidierende bei der Listenaufstellung für die Rats-SPD zu berücksichtigt werden. Dies geschieht nach von uns erdachten „10+2 Regelung“, die vorsieht, dass pro zwölf Listenplätzen auch zwei Juso-Kandidaturen vorkommen. „Hinter uns liegt ein langer Weg; und wir alle in der Mönchengladbacher SPD haben verstanden, dass wir jetzt Generationswechsel einleiten müssen: Es ist Zeit für eine Staffelübergabe! Mit der 10+2 Regelung haben wir ein gutes Verfahren beschlossen. Es ermöglicht uns, eigene Juso-Kandidat*innen für die Ratsliste aufzustellen und mit aussichtsreichen Listenplätzen auszustatten“, fasst unsere Vorsitzende Josephine zusammen. Sie kandidiert selbst, nominiert von uns und ihrem Ortsverein, der SPD Nord.

Juso-Vorsitzende Josephine

Juso-Vorsitzende Josephine

Lin ist die jüngste Juso-Nominierung für den Stadtrat!

Lin ist die jüngste Juso-Nominierung für den Stadtrat!

In der Vergangenheit war es für uns Jusos oft schwer, mit den altgedienten Kräften in den Ortsvereinen bei Kandidaturen mitzuhalten: Gegen 40 Jahre Parteimitgliedschaft kommt man eben nicht so leicht an, wenn man gerade mal halb so alt ist. Uns war allerdings immer wichtig, dass es bei einer Kandidatur nicht nur um Erfahrung, sondern auch um Ideen und Inhalte gehen muss, die man vertritt. „Die Erkenntnis, dass mit jungen Gesichtern auch frische Inhalte und andere Perspektiven kommen, hat in der SPD Fuß gefasst“, erklärt Josie unsere Argumente. Sie selbst kann sich, zusammen mit Evamaria Enk (24, Ortsvereinsvorsitzende der SPD Rheindahlen-Holt), Pascal Zitzen (24, Neuwerker Schützenkönig 2019) und Lin Großmann (17), über eine Juso-Nominierung für einen Listenplatz für die Kommunalwahl freuen.

Die 17-jährige Lin Großmann ist somit die jüngste Nominierte für die Mönchengladbacher Ratsliste. Lin engagiert sich seit einigen Jahren aktiv für mehrere Initiativen in der Altstadt, wie Tante Lemi e.V. oder „Osser Plätzken“ und wurde dieses Jahr als unsere Juso-Kassenreferentin gewählt. „Ich möchte den jungen Mönchengladbacher*innen und besonders den Erstwähler*innen zeigen, dass es möglich ist, egal in welchem Alter, die Stadt zu gestalten und zu verbessern. Wir junge Menschen haben auch eine Stimme, die gehört werden muss“, erklärt Lin ihre Motivation.

Tatsächlich gewählt werden die Nominierten auf der SPD-Wahlkreiskonferenz am 12. Oktober. Wir freuen uns auf diesen Tag: Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit der Partei diesen Schritt zu tun. Es ist kein ‚Jung gegen Alt‘, sondern ein vertrauensvolles Miteinander der Generationen. Zu einer zukunftsfähigen Aufstellung gehört daher auch, gezielt jungen Mitgliedern Verantwortung zu übertragen und die SPD damit nicht nur attraktiver für jüngere Wähler*Innen zu machen, sondern auch auf lange Sicht mit erfahrenen Kräften auszustatten.

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