Politische Jugendorganisationen rufen zum Protest gegen Pro NRW und NPD im Stadtrat auf

erstellt am: 02.07.2014 | von: Johannes Jungilligens | Kategorie(n): in Aktion

Mit einer gemeinsamen Aktion wollen wir Jusos zusammen mit Junger Union, Grüner Jugend und Jungen Liberalen unsere Besorgnis über die rechtsextremen Parteien NPD und Pro NRW ausdrücken und rufen zur politischen Isolation der Vertreter im Stadtrat auf. Bei der konstituierenden Ratssitzung am Freitag machen wir auf die Gefahr von Rechts aufmerksam.

Gegen Menschenfeindlichkeit und Intoleranz, für ein menschenwürdiges Miteinander in Mönchengladbach - keine Zusammenarbeit mit Pro NRW und NPD!

Gegen Menschenfeindlichkeit und Intoleranz, für ein menschenwürdiges Miteinander in Mönchengladbach – keine Zusammenarbeit mit Pro NRW und NPD!

“Menschenverachtende Ideologie und menschenfeindliche Hetze gegen Personengruppen gehören in das vorletzte Jahrhundert und nicht in den Mönchengladbacher Stadtrat! Es ist unerträglich, dass mit NPD und Pro NRW gleich zwei Parteien aus dem rechtsextremen Spektrum im Rat vertreten sind!“, sagen die Vorsitzenden der vier Jugendorganisationen, Johannes Jungilligens (Jusos), Simon Schmitz (Junge Union), Anna Lena Düren (Grüne Jugend) und André Hüpsel (Junge Liberale) in einer Erklärung.
Pro NRW und NPD sitzen mit jeweils einem Vertreter im Stadtrat, insgesamt bekamen sie bei der Wahl am 25. Mai unter drei Prozent der Stimmen. Im Vorfeld der ersten Sitzung des neuen Stadtrates am Freitag warnen die politischen Jugendorganisationen unter dem Motto „Gegen Menschenfeindlichkeit und Intoleranz, für ein menschenwürdiges Miteinander in Mönchengladbach – keine Zusammenarbeit mit Pro NRW und NPD!“ vor den extremen Vertretern und deren politischen Standpunkten. Wir fordern alle demokratischen Fraktionen und Gruppen im Stadtrat dazu auf, jegliche Kooperation mit Pro NRW und NPD zu unterlassen und die Rechtsextremen so politisch zu isolieren. „Es muss unstrittig sein, dass sich jegliche Kooperation mit derartigen Gruppen von selbst verbietet. Sie spiegeln nicht die Kultur des vielfältigen Zusammenlebens in unserer Stadt wieder. Es darf keine Stimme für Hass und gegen Menschlichkeit geben!“, erklären die Jugendorganisationen.

Gleichzeitig fordern wir zu einem engagierten Kampf gegen menschenfeindliche Gruppierungen auf und erwarten, dass den betreffenden Parteien der argumentative Nährboden genommen wird: „Pro NRW und NPD profilieren sich mit einfachen Antworten auf komplexe Fragestellungen. Das funktioniert unter anderem, weil die demokratischen Parteien – auch wir selbst – oft nicht genug erklären und vermitteln, wieso schwierige politische Entscheidungen gefällt werden müssen. Die Begründung für den Schutz von Minderheiten muss engagiert vertreten werden!“

Aufruf: Aufruf – Protest gegen Pro NRW und NPD

Pressemitteilung: PM 02-07-2014 Jugendorganisationen-rufen-zum-Protest-gegen-Pro-NRW-und-NPD-im-Stadtrat-auf

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